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Dritter GSK-Deal mit Biotech aus Österreich
(Wien, 8. 2. 2010) GlaxoSmithKline hat in den letzten 15 Monaten drei Deals mit österreichischen Biotech-Unternehmen abgeschlossen: AFFiRiS, Intercell und Apeiron. In Summe geht es dabei um Verträge mit erfolgsabhängigen Zahlungen von bis zu 783,6 Mio. €, wovon knapp 70 Mio. € vorausbezahlt wurden. Die erste Meilensteinzahlung in Höhe von 10 Mio. € hat AFFiRiS im Oktober 2009 durch den erfolgreichem Abschluß der Phase I-Studien von zwei Impfstoffkandidaten ausgelöst.
Evelyn Schödl, General Managerin von GSK Österreich: „Mit 30 Produkten, viele davon in der letzten Phase, haben wir selbst eine der besten Pipelines der Industrie. Eines unserer Ziele ist Diversifizierung und damit Risikostreuung. Deshalb suchen wir auch außerhalb unserer eigenen Forschungsabteilung aktiv die Zusammenarbeit mit externen Partnern in der Wissenschaft. Als Österreicherin freut es mich besonders, dass wir damit eine Möglichkeit haben, in die Forschung in Österreich zu investieren.“
Strategie: „Grow a diversified global company" „Grow a diversified global company“ lautet eine der Strategien von GlaxoSmithKline. Dementsprechend aktiv ist das zentrale Business Development Team, das weltweit aktiv nach Talenten, Ideen, Technologien und neuen Medikamenten abseits der hauseigenen Forschung sucht. In den letzten 8 Jahren hat GSK mehr late-stage Vereinbarungen getroffen als jedes andere Unternehmen in der Industrie. Im early stage Bereich werden jährlich rund 15 Kooperationen vereinbart, davon in den letzten 15 Monaten immerhin drei aus Österreich.
Der jüngste Deal mit dem Wiener Biotech-Unternehmen Apeiron von Anfang Februar 2010 sichert GSK die Exklusivrechte am Projekt APN01 (Phase I), einem Enzym-Biotherapeutikum für die Behandlung bei akutem Lungenversagen (ARDS). Vereinbart wurden meilensteinabhängige Zahlungen von bis zu € 236 Mio. bei Vorauszahlung von € 12,5 Mio. inklusive einer geringfügigen Eigenkapitalinvestition.
Im Dezember 2009 haben GSK Biologicals und das Wiener Biotech-Unternehmen Intercell eine strategische Allianz zur Erforschung und zum Vertrieb von nadelfreien, auf Pflastern basierenden Impfstoffen bekanntgegeben. Die Kooperation betrifft Impfstoffkandidaten gegen Reisedurchfall (Phase III) sowie zur einmaligen Verabreichung gegen pandemische Grippe (Phase II). Vereinbart wurden eine Vorauszahlung von € 33,6 Mio. und eine Kapitalinvestition von bis zu € 84 Mio. durch eine abgestufte Beteiligungsoption von maximal 5 % an Intercell.
Der größte jemals in Österreich abgeschlossene Biotech-Lizenzdeal wurde im Oktober 2008 zwischen GSK und AFFiRiS (Standort Campus Vienna Biocenter) bekanntgegeben. Ziel der Vereinbarung sind Impfstoffe gegen Alzheimer. € 22,5 Mio. waren bei Vertragsabschluss fällig, die erste Meilensteinzahlung über € 10 Mio. wurde mit Abschluss von Phase I Studien überwiesen. In Summe sind Zahlungen von bis zu € 430 Mio. plus Tantiemen möglich. AFFiRiS hat keine Anteile an GSK abgegeben.
GlaxoSmithKline – eines der weltweit führenden forschenden Arzneimittel- und Healthcare-Unternehmen – engagiert sich für die Verbesserung der Lebensqualität, um Menschen ein aktiveres, längeres und gesünderes Leben zu ermöglichen.
Kontakt Dipl.-Kffr. Martha Bousek Corporate Communications & Public Affairs GlaxoSmithKline Pharma GmbH Albert Schweitzer-Gasse 6 A-1140 Wien Tel. + 43 1 97075-501 Handy +43 664 2421309 Fax +43 1 97075-197 www.gsk.com |
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